Ärger mit .AppleDouble-Verzeichnissen via AFP

Neulich habe ich eine Webanwendung zur Installation auf meinem Tomcat vorbereitet. Das Ganze geschah auf meinem MacBook Pro und den Serverfreigaben, die über AFP angesprochen wurden. Nach dem Start der Anwendung sah auch alles ganz gut aus, bis auf…

Tomcat Fehlermeldung

Das Schlimme daran ist ja, daß man AFP dieses unsinnige Zumüllen von Verzeichnisse nicht mal wirklich abgewöhnen kann.
Für mich ist diese Aktion jedoch wieder der dezente Hinweis darauf, regelmäßig in den serverseitigen Verzeichnisse staubzuwischen. Und das kann man bspw. so machen:

find . -name \.AppleDouble -type d -exec rm -rvf {} \;

Dieser Befehl ermittelt unterhalb eines Verzeichnisses und allen Unterverzeichnissen alle Dateien bzw. Verzeichnisse mit dem Namen .AppleDouble und löscht diese gleichzeitig.

Spaß mit Time Machine

Im Zuge der Installation meines neuen Servers vor einiger Zeit fiel bei mir auch die Entscheidung, die Time-Machine-Backups einiger Rechner im Hause an zentraler Stelle zusammenzuführen. Was lag also näher, diese Daten auf dem Server abzulegen? Mit der Version 2.2 unterstützt auch netatalk netzwerkgebundene Backups. Und gerade für Notebooks bietet sich das geradezu an: So kann man darauf verzichten, jedesmal einen speziellen Ort mit einer herumstehenden externen Festplatte aufzusuchen. Stattdessen findet die Sicherung völlig transparent und automatisch über das WLAN statt. weiterlesen Spaß mit Time Machine

Vorlagen in Apple Mail

Aus gegebenem Anlaß heute mal ein Artikel zum Thema Apple Mail und die darin verwendeten Vorlagen.
Beim Verfassen einer E-Mail der Kategorie „Ankündigungen“ ist mir aufgefallen, daß für die Baby-Vorlage nur genau ein Farbschema existiert: Blau. Fand ich irgendwie blöd, besonders, wenn es sich um ein Mädchen handelt und da scheine ich nicht der einzige zu sein. Im Netz finden sich einige bereits fertige Vorlagen, diesmal auch in pink, so wie man es sich für ein Mädchen wünscht. Eben genannter Link verweist bspw. auf ein Archiv mit einer Vorlage, die ich verwendet habe. Nach dem Herunterladen und Entpacken muß die stationery-Datei unter Snow Leopard in das Verzeichnis /Library/Application Support/Apple/Mail/Stationery/Apple/Contents/Resources/Announcements/Contents kopiert werden. Nach einem Neustart von Mail ist dann die Vorlage zur eigenen Verwendung verfügbar. Sie erscheint entweder als eigene Vorlage oder verbirgt sich hinter der bereits bestehenden blauen Vorlage. Klickt man dort dann zweimal drauf, so wird das Farbschema zu pink verändert.

Vodafone K3765 unter Snow Leopard

In diesem Artikel möchte ich kurz und knapp beschreiben, wie der UMTS-Stick K3765-HV von Vodafone unter MacOS X 10.6 installiert wird. Wer sich noch an die Orgien mit den Option-Geräten von vor langer Zeit erinnert, wird diesmal überrascht sein, wie schnell das gehen kann. Ausgangssituation ist das Vorhandensein des Sticks (man mag es kaum glauben) und eine SIM-Karte ohne PIN-Abfrage.
Ich habe mich diesmal gleich dazu entschlossen, es garnicht erst mit der Vodafone-Software zu versuchen, sondern lediglich den notwendigen Treiber von Huawei (dem Hersteller des Sticks) zu installieren. Das Installationspaket kann man direkt vom Support-Center herunterladen, es wird dort als „HUAWEI UMTS Data Card Driver“ gelistet. Die Installation geht wie immer schnell und schmerzlos vonstatten und nach dem Anschließen des Sticks tauchen sogleich vier neu Geräte in den Netzwerkeinstellungen auf. Das zu benutzende Gerät ist das „HUAWEIMobile-Modem“. Dieses wird zunächst aus der Liste links ausgewählt; um anschließend den APN auszuwählen ist ein Klick auf den Button „Weitere Optionen“ notwendig. Im Reiter „Modem“ sollte als Hersteller bereits „Allgemein“ ausgewählt sein, als Modell wird jedoch nicht „Dialup Device“, sondern „GPRS (GSM/3G)“ ausgewählt. Nun kann man den APN eintragen, im Falle von Vodafone ist dies web.vodafone.de oder volume.d2gprs.de. Danach kann das Fenster bereits über OK geschlossen werden. Als Zugangsdaten trägt man nun noch d2/vodafone ein und sichert die Änderungen über „Anwenden“.
Damit sind Installation und Konfiguration bereits schnell und schmerzlos erledigt und man kann per UMTS ins Netz gehen.

YouToube-Videos sichern mit Safari

Von einem Kollegen habe ich vor einigen Tagen einen Tip bekommen, wie man die in YouTube eingebetteten Videos auf den lokalen Rechner herunterladen kann. Man benötigt hierzu den Apple Safari, mit dem man die gewünschte Seite auf YouTube ansurft. Danach öffnet man das Fenster „Aktivität“ über das Menü oder das Kürzel Alt+Apfel+A. Hier kann man nun die Liste der Elemente nach dem Flash-Video durchsuchen und durch Doppelklick darauf den Download starten.

Man braucht also keines der hundert kleinen Helferlein, um auf die krudeste Art und Weise die Videos zu extrahieren, es geht auch mit Bordmitteln.

Getestet unter MacOS X. 🙂

Das iPhone und die E-Mails

Bereits seitdem ich vor einigen Monaten das iPhone erworben und mit meinem iTunes verknüpft habe, besteht das Problem, daß ich mit dem Mail-Programm des iPhones nicht auf meine E-Mails zugreifen kann. Interessanterweise hatte ich zuvor mit meinem iPod touch keine derartigen Probleme: Sowohl aus meinem lokalen Netz als auch von außerhalb konnte ich auf meinen IMAP-Server zugreifen. Auch das Löschen und Neuanlegen des Accounts hat keine Abhilfe geschaffen. Wo könnte also der Unterschied liegen?
Am Wochenende bin ich nochmal die Synchronisationseinstellungen des iPhones durchgegangen. Praktisch identisch zum iPod mit einer Ausnahme: Beim ersten Anschließen habe ich im Falle des iPhones so ziemlich alles zur Synchronisation freigegeben, auch Mail-Accounts. Also flugs die Probe aufs Exempel: In der Seitenleiste habe ich das iPhone ausgewählt, dann im Reiter „Infos“ das Häkchen im Abschnitt „Mail-Accounts“ entfernt. Danach habe ich auf dem iPhone den Account gelöscht und neu angelegt und siehe da, jetzt kann das Gerät plötzlich auch E-Mails abrufen.
Bleibt die Frage, warum das bei einer normalen Synchronisation nicht funktioniert…

Gadget No. 5

Endlich ist es soweit, ich habe mir im vergangenen Monat ein iPhone zugelegt. Damit ist der Gerätepark auf mittlerweile fünf Geräte aus dem Hause Apple angewachsen. Nachdem ich mich vor einigen Monaten noch tierisch über die Tarife der Telekom aufgeregt habe, wird sich der eine oder andere nun fragen, wieso ich doch zugeschlagen habe. Nun, Auslöser war der Bericht, daß O2 unter der Hand iPhones für Bestandskunden anbieten würde. Zwar bin ich nicht bei denen Kunde, habe es mir jedoch nicht nehmen lassen, das ganze hypothetisch für meinen Anbieter durchzurechnen. Das Ergebnis war eindeutig: Auch wenn ich beim alten Anbieter bleibe und noch eine Datenoption dazubuche, würde mich ein iPhone dort über zwei Jahre gerechnet 400 Euro mehr kosten als bei der Telekom mit einem vergleichbaren Tarif. Also bin ich mal zum rosa Riesen gelatscht und habe über die Theke ein freundliches „Das da! *auf’s iPhone zeig*“ gerufen. 🙂

Und ich habe es bisher nicht bereut. Aber wie überall gibt es gute und schlechte Seiten am Gerät:

Die schlechten Seiten:

  • Der Stromverbrauch ist grausam, wenn man alle Features aktiviert hat und auch noch nutzt, ist das Ding innerhalb von Stunden leergesaugt. Am schlimmsten schlägt 3G zu, wenn man es also nicht explizit braucht, sollte man es deaktivieren, das bringt eine Menge. Auch abschalten kann man Bluetooth, die Ortungsdienste sowie WLAN, sofern man die Dinge nicht ständig benötigt.
  • Die SMS-Applikation bietet keine Zählung von getippten Zeichen oder Nachrichten an. Für Vielschreiber der Horror.
  • Eigene Klingeltöne kann man zwar vergeben, jedoch keine eigenen Töne für eingehende Nachrichten. Ist zwar nicht lebensnotwendig, aber es nervt schon, wenn solche rudimentären und üblichen Dinge bei so einem teuren Gerät einfach fehlen.

Die guten Seiten kann man recht schnell zusammenfassen: Es gibt kein besseres Gerät, welches Telefonie und Netzdienste zusammenfaßt. Und das bei einer Bedienung, die seinesgleichen sucht. Man muß es einfach ausprobieren bzw. über längeren Zeitraum nutzen, um die ganze Bandbreite zu erfassen.

Ich möchte jetzt noch ein paar Tips für Apps aus dem Store geben. weiterlesen Gadget No. 5

Cocoa-Projekt

In den letzten Monaten habe ich die erste Schritte in der Programmierung für MacOS X gemacht. Mittlerweile habe ich auch eine Idee für eine erste Anwendung für den „Hausgebrauch“: Ein kleines Programm zur Verwaltung von Wertpapierdepots, mit dem man Investitionen und Wert verfolgen kann. Nichts Großes also, aber als Übungsstück besonders für Core Data ausreichend.
Ich habe vor, hier im Blog eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Entwicklung aufzubauen. Das soll zum einen als Tutorial für Interessierte dienen, als auch mir selbst als Gedächtnisstütze für eventuell wichtige Hinweise und Fallstricke.

Danke, T-Mobile

… daß ihr es auch beim dritten Mal schafft, das iPhone mit total kranken Tarifen anzubieten. Genau das hält mich nämlich zum wiederholten Male davon ab, mir ein vernünftiges Telefon zuzulegen. Es wird Zeit, daß Apple auch in Deutschland wenigstens einen zweiten Anbieter ins Boot holt, damit die Preise auf den Boden der Realität zurückkehren. Selbst in Österreich klappt das und dort hat Orange zuletzt die zweite Generation zum Hammerpreis von 18 Euro pro Monat unter’s Volk gebracht. Und T-Mobile? Verlangt doch für akzeptable Features allen Ernstes weit über 100 Euro pro Monat! Und dann planen die zudem auch noch Extrakosten bei der Nutzung des Telefons als Modem… *kopfschüttel*