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… wird an der Ostsee-Küste von skandinavischen Telkos zur Verfügung gestellt:

Netz

Kaum ist man nämlich über die Düne, ist man ganz plötzlich ohne rosa Netz!

Heute mal ein wenig Telekom-Bashing…

Da erreichte mich gestern ein Brief vom rosa Riesen, in dem ein neues Produkt namens “Call & Surf Comfort via Funk” angeworben wird. Ich solle doch direkt umsteigen um für nur 40 Euro pro Monat mit DSL-Geschwindigkeit (bis zu 7,2 MBit) surfen zu können.

Na klar, und schon führe ich ein “Upgrade” von derzeit 16 MBit auf 7,2 MBit durch und werfe der Telekom dafür monatlich auch noch mehr Geld als bisher in den Rachen…

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Nachdem ich neulich schon einmal zwei komplette Partitionen zerlegt hatte, folgte am Wochenende dann noch einmal mein Heimatverzeichnis. Was war diesmal passiert?
Nach der Aktion letztens habe ich ein wenig Ordnung geschaffen und unter anderem ein paar Mountpoints umgehangen. Damit einhergehend mußten einige Shell-Skripte angepaßt werden, da sie auf den betroffenen Mounts arbeiteten. Also habe ich mir alle Skripte vorgenommen.

Wirklich alle? Nein! Ein unbeugsames Skript versteckte sich bis zu diesem Wochenende. Und schlug zu. Gnadenlos.

Da ein Zielverzeichnis nicht auffindbar war, entschloß es sich, einfach direkt in meinem Heimatverzeichnis zu arbeiten. Und das Skript ist für die Spiegelung eines FTP-Verzeichnisses verantwortlich…

Da ich noch von der letzten Restore-Erfahrung warmgelaufen war, wußte ich, was zu tun war…

Neulich habe ich als bekennender Hobby-Admin mit gefährlichem Halbwissen wieder etwas gelernt: Wie wichtig es ist, Sicherungen seiner persönlichen Daten zu haben. Was war passiert?
Nun, auf meinem Server wollte ich wegen Platzmangels zwei Partitionen zu einer zusammenlegen. Das ging natürlich gründlich daneben, obwohl das System sich zunächst unauffällig verhielt. Ich habe via sysinstall die betreffenden Partitionen auf der Systemplatte gelöscht und versucht, eine neue anzulegen. Einzig der Hinweis, ich möge das sysctl-Flag kern.geom.debugflags verändern, hätte Aufmerksamkeit erzeugen sollen. Auch, daß sysinstall sich danach trotzdem weigerte, eine neue Partition anzulegen. Erst gpart konnte das “erfolgreich” erledigen. Nach dem Zurückkopieren der Daten habe ich dann einen Neustart durchgeführt und wurde direkt begrüßt:

Invalid partition table.

*Panik*

Per Google-Consulting wurde ich auf die Anwendung Testdisk aufmerksam. Ich habe denn also ein Knoppix gezogen und damit den Rechner neugestartet. Ganz erfolgreich war TestDisk allerdings nicht, er hat zwar alle Partitionen erkannt, konnte jedoch nur die erste wiederherstellen. Aber das genügte schon, da sich auf dieser das System selbst befindet. Nach einem weiteren Neustart konnte ich dann auf der nun praktisch leeren Platte eine neue Partition erstellen und die Daten aus den Backups wiederherstellen.

Die ganze Aktion hat mich gut vier Stunden Arbeit gekostet, aber Daten sind dabei zum Glück nicht verlorengegangen.

Fazit:

  • Backups sind überlebensnotwendig!
  • Spiele niemals an der Partitionen der Systemplatte herum, es sei denn Du hast Langeweile und stehst auf Schmerzen!
  • Halte immer eine Live CD vor.

Wenn man dieser Tage durch die Straßen zieht, hat man das Gefühl, durch den Jurassic Park zu laufen.
Zumindest klingen die ganzen Tröten in meinen Ohren wie Dinosaurier-Gebrüll… :)

Heute gibt es mal wieder einen Artikel aus der Entwicklerkiste.

Für eine derzeit von mir entwickelte Webanwendung möchte ich gern Daten thematisch sortiert in einem TabPanel anzeigen. Die von mir für das Layout verwendete Bibliothek Twitter Bootstrap liefert bereits das Stylesheet und die Javascript-Funktionen mit. Nun gilt es nur noch, diese mit dem ebenfalls verwendeten Tapestry-Framework zu verheiraten. Dies muß im wesentlichen geschehen, um die Informationen des clientseitig ausgewählten Tabs nicht zu verlieren. Nichts liegt also näher, eine eigene Tapestry-Komponente mit anhängendem Template zu entwickeln. Ich habe zwar zunächst Google-Consulting betrieben und bin auch in der Tat auf fertige Lösungen gestoßen (u.a. ChenilleKit), aber die passen entweder nicht ins Layout oder sind einfach zu übertrieben… Und eine solche Komponente selbst zu entwickeln, ist leichter, als ich zunächst angenommen hatte. weiter lesen

Neulich habe ich einer Firmenvorstellung beigewohnt, bei der sich ein Unternehmen als die Nummer 1 in seinem Geschäftsbereich vorgestellt hat. Laut Aussage soll diese Platzierung gehalten und der Abstand zu den Verfolgern ausgebaut werden. All dies weiterhin u.a. durch Einstellung der besten und motiviertesten Leute. Irgendwann wurden dann auch ein paar Eckdaten zum Unternehmen genannt, so zum Beispiel die Standorte in Deutschland. Darunter auch jene in Berlin und Potsdam. Bildlich wurde das ganze wie folgt dargestellt (Ausschnitt):

Die Besten der Besten der Besten, Sir!

Mein Garten  Mein Haus  Mein Boot

Preisfrage: Wo habe ich wohl das lange Wochenende verbracht?

Bereits seit längerem sind sogenannte Cloud-Dienste in aller Munde: Diese bieten diverse Dienstleistungen im oder über ein Netzwerk an. Dabei kann es sich um Laufzeitumgebungen handeln, aber auch um Rechenkapazität oder simplen Speicher. Ein Anwender muß also die notwendige Infrastruktur nicht mehr selbst zur Verfügung stellen, sondern kann derartige Dienste kostenlos oder gegen Einwurf entsprechender Münzen benutzen. Als Beispiele für Cloud-Speicher seien Amazon S3, DropBox, Microsoft SkyDrive, Apple iCloud oder Ubuntu One genannt. Diese Dienste locken denn auch teilweise mit Features wie Synchronisation und Sharing.
Was mich an solchen Diensten jedoch stört: Man gibt die Herrschaft über seine persönlichen Daten auf: Sie werden auf einem zentralen Server – schlimmstenfall irgendwo in den U.S. of A. – gespeichert und von dort auf die persönlich konfigurierten Geräte übertragen. DropBox geht sogar soweit, daß Daten nicht zwingend für jeden Benutzer im Original vorliegen, stattdessen werden Hashwerte gebildet und bei Übereinstimmung wird die entsprechende Datei als eine Art Link verfügbar gemacht. Zudem versprechen die Anbieter zwar eine Verschlüsselung der Daten, aber gerade in den USA gilt, daß ein Anbieter den Behörden Zugriff auf seine Daten geben muß. Also muß er in der Lage sein, per Master-Key o.ä. alle Daten entschlüsseln zu können. Zumindest Apple ist diesbezüglich vor Kurzem in die Schlagzeilen geraten.

Für mich war der Datenschutz das K.O.-Kriterium für Cloud-Dienste. Bis vor kurzem…

… Da stolperte ich bei heise über einen Artikel über ownCloud, einer freien Cloud-Speicher-Lösung, die man auf einem eigenen Server installieren kann.
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Eben beim Osterfeuer erlebt. Da schleichen eine Menge aufgebrezelter, kleiner Mädchen herum mit einem irgendwie unvollständig anmutenden Kleidungsstil: Um die Beine herum nichts als Strumpfhosen. Also keine (kurzen) Hosen, Röcke oder “zu breite Gürtel”. Stellt sich heraus, daß das gerade in sein muß, da von Dürren bis zu Preßwürsten alle so rumlaufen. Dazu dann elektrisiert anmutende Haare und eine halbe Douglas-Filiale im Gesicht. Beim Verlassen des Festes kommen uns dann zwei Kerle und ein Mädel entgegen. Und von ihr kam dann der Spruch des Tages:

Man, hier sind überall Bitches!

Sie lief genau so herum, wie alle anderen…

Also entweder litt sie unter einer verzerrter Wahrnehmung oder wir sind einfach zu alt für diesen Scheiß…