Wie werden wohl Mitarbeiter für Kundenprojekte ausgewählt?

[ ] zum Thema passendes Wissen
[ ] Soft Skills
[ ] Gesichtskontrolle
[ ] “Ach, der da hat grad nix zu tun!”

Markieren Sie die richtigen Antworten und gewinnen Sie einen hochdotierten Beratervertrag für ein unpassendes Kundenprojekt!

Am vergangenen Wochenende haben wir Aachen besucht. Und wie in jeder schönen Stadt mit vielen Parkmöglichkeiten muß man auch dort den einen oder anderen Euro im Parkscheinautomaten hinterlassen. Ich also die Informationen an einem dieser Automaten – naja – zur Kenntnis genommen: Täglich 50 Cent pro 30 Minuten, Sonnabends ab 14:00 5 Cent pro 30 Minuten. Kurzer Blick auf die Uhr (auch hier: zur Kenntnis genommen) und 2 Euro eingeworfen. Beim Blick auf den gedruckten Parkschein habe ich mich dann gewundert, warum da eine Uhrzeit draufsteht, die vor der aktuellen liegt. Nochmal geguckt, auf das Datum geguckt, auf das aktuelle Datum geguckt…

… und festgestellt, daß man mit 2 Euro, eingeworfen an einem Sonnabend nach 14:00 unfaßbare zwei Tage in Aachen parken kann!

… oder wenn Frauen Weinflaschen öffnen.

Von meinem letzten Einsatz in Frankfurt am Main habe ich ja eine Flasche Rotwein mitgebracht, die ja gleich geleert werden wollte. Ich habe mir beim Griff zum Korkenzieher noch so gedacht: ‘Na wär vielleicht besser, das weiße Hemd auszuziehen.’
Ich habe mich dann etwas schwer damit getan, den Korkenzieher in den Korken zu drehen (manch einer würde es Vorsicht nennen ;) ), worauf meine Freundin mir die Gerätschaft mit dem Zitat “Das muß man mit Druck machen” aus der Hand nahm. Sekunden später war der Korkenzieher dann in der Tat im Korken drin, selbiger allerdings auch mit Schmackes in die Flasche gerutscht und eine ordentliche Menge Wein in Form einer Fontäne aus der Flasche – äh – ausgetreten. Das meiste davon landete auf dem weißen Oberteil meiner Freundin, einige Spritzer auf meinem Hemd und der Rest wurde fein säuberlich in der ganzen Küche verteilt: Spritzer auf Geschirr, der Arbeitsplatte, dem Boden und an Schränken (selbst hinter uns!) waren das Ergebnis. :)
Der Versuch, den Korken aus der Flasche zu holen, scheiterte anschließend mit dem Zerbröseln des selbigen, so daß wir den Wein durch ein Sieb in eine Karaffe gegossen haben.

Geschmeckt hat der 2008er Rioja trotzdem und gekorkt hat er auch nicht. :D

Bereits in der Osterwoche war für mich und meine Kollegen das aktuelle Projekt in Frankfurt am Main vorüber. Während die Kollegen bereits vor Ostern letztmalig vor Ort waren, durfte ich noch bis letzte Woche durchhalten. Und so kam ich noch in den Genuß des Hotel Hoppings: Bereits am Morgen des Anreisetages rief mich ein Vetreter von Guest Relations des Interconti Hotels an und fragte mich, ob ich wohl wegen Überbuchung in ein anderes Hotel wechseln würde. Da er mir allerdings Heidelberg vorschlug, habe ich zunächst dankend abgelehnt.
Am Abend im Hotel dann wurde ich nochmals gefragt mit dem Angebot in ein anderes Frankfurter Hotel zu wechseln und extra Punkte sowie Upgrades bis zum Monatsende zu bekommen. Ich habe mich dann darauf eingelassen, obwohl mir das “bis zum Monatsende” ja nichts mehr bringen würde. Also wurde ich für eine Nacht ausquartiert. Das war auch zugegebenermaßen nicht sehr schlimm, da die Alternative das Adina Apartment Hotel am Ende der Straße war und ich es zumindest aus Berichten von Kollegen bereits einschätzen konnte.
Das Adina wurde erst Ende letzten Jahres eröffnet und bietet dem Gast als Apartmenthotel Zimmer an, bei denen man das Gefühl hat, in einer Zwei-Zimmer-Wohnung unterzukommen: Wohnzimmer mit Eßtisch und Sofa sowie voll ausgestatter Küchenzeile (Geschirr, Geräte, Besteck, Mikrowelle), ein Bad (mit Waschmaschine und Trockner!) und ein großes Schlafzimmer. Digital-TV gibt es sowohl im Wohnzimmer als auch im Schlafzimmer. Das Hotel ist sehr gepflegt und auch das Frühstück am folgenden Morgen konnte sich sehen lassen. Kurzum ein garnicht mal schlechter Aufenthalt dort, das Hotel kann ich somit weiterempfehlen.

Den Rest der Woche habe ich dann allerdings gepflegt auf dem Club Floor im Interconti mit Zugang zur Lounge verbracht und eine Flasche Rotwein (2008er Rioja) gab es als Dankeschön auch noch dazu. :)

Von einem Kollegen habe ich vor einigen Tagen einen Tip bekommen, wie man die in YouTube eingebetteten Videos auf den lokalen Rechner herunterladen kann. Man benötigt hierzu den Apple Safari, mit dem man die gewünschte Seite auf YouTube ansurft. Danach öffnet man das Fenster “Aktivität” über das Menü oder das Kürzel Alt+Apfel+A. Hier kann man nun die Liste der Elemente nach dem Flash-Video durchsuchen und durch Doppelklick darauf den Download starten.

Man braucht also keines der hundert kleinen Helferlein, um auf die krudeste Art und Weise die Videos zu extrahieren, es geht auch mit Bordmitteln.

Getestet unter MacOS X. :)

Die heutige Preisfrage: Wie geht man wohl mit XML-Daten um?
Die Antwort zumindest im aktuellen Projekt führt einem die erschreckende Wahrheit vor Augen. Mich bestürzt vor allem die eklatante Mißachtung von Standards und das Ignorieren von vorhandenen Frameworks, welche die Arbeit mit XML-Daten optimieren würden. Stattdessen werden von allen möglichen Teams eigenen Lösungen gefrickelt und XML mit Java-Standardmitteln verarbeitet: Strings! Nicht, daß man eine XML-Datei bspw. mit SAX, DOM, JDOM oder $INSERT_YOUR_PREFERRED_XML_PARSER_HERE verarbeiten könnte, das wäre ja zu leicht.

currRequestId = zeile.substring(zeile.indexOf("<requestId>") + 11, 
        zeile.indexOf("</requestId>"));

Die Krönung ist dann, auch SOAP-Nachrichten auf diese Art und Weise zu erzeugen. Ist zu Fuß vermutlich viel einfacher, als – im Falle von Java – den Web Services Stack oder Axis zu verwenden.

Ein Kollege schaut aus dem Fenster: “Oh, ein Grufti.”
Ich: “Das ist bestimmt ein katholischer Priester, der von der Schule dort drüben kommt.”

Bereits seitdem ich vor einigen Monaten das iPhone erworben und mit meinem iTunes verknüpft habe, besteht das Problem, daß ich mit dem Mail-Programm des iPhones nicht auf meine E-Mails zugreifen kann. Interessanterweise hatte ich zuvor mit meinem iPod touch keine derartigen Probleme: Sowohl aus meinem lokalen Netz als auch von außerhalb konnte ich auf meinen IMAP-Server zugreifen. Auch das Löschen und Neuanlegen des Accounts hat keine Abhilfe geschaffen. Wo könnte also der Unterschied liegen?
Am Wochenende bin ich nochmal die Synchronisationseinstellungen des iPhones durchgegangen. Praktisch identisch zum iPod mit einer Ausnahme: Beim ersten Anschließen habe ich im Falle des iPhones so ziemlich alles zur Synchronisation freigegeben, auch Mail-Accounts. Also flugs die Probe aufs Exempel: In der Seitenleiste habe ich das iPhone ausgewählt, dann im Reiter “Infos” das Häkchen im Abschnitt “Mail-Accounts” entfernt. Danach habe ich auf dem iPhone den Account gelöscht und neu angelegt und siehe da, jetzt kann das Gerät plötzlich auch E-Mails abrufen.
Bleibt die Frage, warum das bei einer normalen Synchronisation nicht funktioniert…

Diese Fehlermeldung ist einem Kollegen auf dem aktuellen Projekt vor einigen Tagen über den Weg gelaufen, als er eine Blick in die Logdateien warf:

2010-03-16 18:06:24,523 FATAL [TA_KP20 / 488917180557516]
[MessageListenerThreadPool : 0]
DefaultTLProcessor - An unchecked exception has been caught.
java.lang.NullPointerException
        at PIObjectEnricherVeryDirtyWorkarroundForBugs1842and1924.enrich(PIObjectEnricherVeryDirtyWorkarroundForBugs1842and1924.java:62)

Da sage mal noch einer, Fehler würden nicht korrigiert werden oder gar, Entwickler hätten keinen Humor…

Im aktuellen Kundenprojekt halte ich mein Gehirn derzeit durch Programmierung mit C# und .NET davon ab zu verrotten. Die von einem Kollegen und mir entwickelte Anwendung hat inhaltlich zeitraubende Dinge zu tun und so kann es passieren, daß einem ab und zu ein sogenannter ContextSwitchDeadlock um die Ohren gehauen wird. Eine kurze Recherche im Netz ergab zwei Lösungsmöglichkeiten: Entweder schaltet man für den Debugmodus den zugehörigen MDA (Managed Debug Assistant) ab oder man gibt der Anwendung programmatisch etwas “Luft um Atmen”.
Ersteres geschieht über das Menü Debug -> Exceptions und das Entfernen des Häkchens unter Managed Debugging Assistants -> ContextSwitchDeadlock.
Programmatisch kann man innerhalb von langlaufenden Operationen hin und wieder ein Application.DoEvents(); einstreuen, damit Windows mitbekommt, daß die Anwendung überhaupt noch läuft. Hier bieten sich z.B. Schleifen und das allseits beliebte Modulo an.

P.S.: Ich bin wieder da! :) In den vergangenen Monaten hat sich in meinem Privatleben etwas wesentliches verändert und mir fehlte die Zeit, die Seite hier zu pflegen. Ich werde mich jedoch bemühen, diesen Zustand zu ändern. Äh, also letzteren…! ;)

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