Was macht man wohl, wenn im tiefsten Binnenland Temperaturen jenseits der 35 Grad herrschen und das kühle Nass nur 250 Kilometer entfernt ist? Genau: Man flieht an die Küste.
Selbiges haben wir am gestrigen Sonnabend getan, unser Ziel war das Ostseebad Nienhagen. Die Hinfahrt war allerdings eine vierstündige Tortur, da wir offenbar nicht die einzigen mit dieser Idee waren… Es geht nix über ein klimatisiertes Auto. ![]()
Dort angekommen, wurden wir jedoch für die Strapazen entlohnt: Wolkenloser Himmel, strahlender Sonnenschein, ein toller, nur 15 Meter breiter Strand und freie Strandkörbe für sechs Euro am Tag. Auch die Kurtaxe von 1,30 Euro sowie die Verpflegung direkt oberhalb des Strandes waren bezahlbar.
Beachten sollte man auf der Fahrt in den Norden allerdings, daß Mecklenburg-Vorpommern so etwas wie ein Entwicklungsland ist: Keine Autohöfe bzw. Raststätten an der Autobahn 19 und kein Mobilfunknetz am Wasser (geht ja wohl garnicht
). Und der Verkehrservice im Radio hatte ein Problem mit der linearen Zeit: So wurde am Vormittag der 15 Kilometer lange Stau gen Norden nicht angesagt, am Abend jedoch schon, obwohl er dann schon nicht mehr existierte. Sehr schräg…
Der Tag war absolut schön und das Ostseebad kann ich nur weiterempfehlen. Im nächsten Jahr schauen wir uns dort vielleicht auch mal nach einer Ferienwohnung um.
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