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Da am vergangenen Freitag die Sonne unfaßbar hell gelacht hat, bin ich mal in den Fahrradladen um die Ecke gestiefelt und habe mich nach einem (nicht motorisierten) fahrbaren Untersatz umgesehen. Meine Wahl fiel auf ein Rixe La Rochelle (Abbildung ähnlich, wie es so schön heißt ;-) ).

Das Rad an sich macht einen sehr stabilen und gut verarbeiteten Eindruck, was aber überhaupt nicht ging, war der Sattel in der Standardausstattung. Es hat dann auch nur einige Stunden, hunderte Sattel, die Nerven einer Verkäuferin und mehrere Runden um den Block gekostet, bis ich mich dann für den Sattel entschieden habe, der am wenigstens Schmerzen verursacht… :-)

Abgefahren ist übrigens, was da heute für Technik in so einem Fahrrad steckt… Ich habe das letzte Mal vor etwa neun Jahren einen derartigen Einkauf getätigt und das sind ja Welten verglichen mit heute: Nabendynamo, Schalter am Licht, Standlicht am Heck (das leuchtet nach Fahrtende allen Ernstes fünf Minuten lang weiter), vier(!) Schalter für die Gangschaltung, Federung hier und da und überall…

Ich bin gespannt auf die ersten längeren Runden, die ich damit drehen werde.



Auf der Webseite von BBC Radio 1 kann man sich seit kurzem seinen eigenen Musicube zusammenstellen. Man hat verschiedene Genres zur Auswahl und kann zudem den prozentualen Anteil festlegen; leider nur in 10%-Schritten, so mußten bei mir einige Dinge unter den Tisch fallen. Das Ergebnis ist ein ansehnlicher – naja – Tower, der in meinem Falle eindeutig Richtung “Dance” tendiert, mit aller elektronischen Musik die dazugehört…
Den Musicube kann man dann direkt von der Webseite aus in verschiedenen Diensten veröffentlichen oder den Code einfach herauskopieren und, wie hier links zu sehen, der Weltöffentlichkeit kundtun.
Klickt man dort ein Genre an, so bekommt man passende Sendungen von BBC Radio 1 angezeigt. Interessant hier, daß in meinem Musicube in fast jeder Kategorie der Essential Mix auftaucht, die so ziemlich beste Radiosendung auf dem Planeten… Paßt! :)

 

Da ich nicht bis zum Spätsommer warten möchte, bis es in meinem 0,3 Quadratmeter großen Garten grünt und blüht, habe ich heute mal ein paar Frühblüher besorgt:

Also wenn der Film hält, was die Werbung verspricht, dann wird das nach vielen Jahren endlich mal wieder ein Stück Star Trek, auf das ich mich freue…

Diesen und weitere Trailer in akzeptablen Formaten gibts bei Apple oder auf der offiziellen Webseite zum Film.

Haben Sie die ganzen Brillenträger bemerkt?
Alles IT-Experten auf dem Weg nach Niedersachsen.

Gesehen in Form eines Werbeplakates auf dem Bochumer Hauptbahnhof.

Ich bin ja gerade im Rheinland und Ruhrgebiet bekennender Nutzer eines Navigationssystems. Was sich mein TomTom jedoch am vergangenen Freitag geleistet hat, geht auf keine Kuhhaut. Mein Ziel war die Sternwarte Erkrath, also eingetippert ins System und los.
Versuch 1: Ich komme ca. 400 Meter vor dem Ziel wegen zwei Pollern auf der Straße zum Stehen. Und die stehen schon was länger da…
Versuch 2: Alternativ schickt mich das System über die andere Seite der Stadt zum Ziel. Zumindest so ungefähr. Nachdem es durch eine verkehrsberuhigte Zone ging, hielt mich das System an einem verschmodderten Abhang an: “Sie haben Ihr Ziel erreicht.”
Versuch 3: Ich habe das System ignoriert und bin “auf Sicht” gefahren. Und wäre da nicht 150m vor dem Ziel eine Baustelle mit Vollsperrung gewesen, wäre auch alles gut gegangen. Die letzten Meter durfte ich dann über einen gut durchnäßten Feldweg laufen…

Unnötig zu erwähnen, daß die eigentliche Veranstaltung wegen des Bombenwetters ausfiel…

Heute: Bau einer U-Bahn-Strecke in der Nähe eines eigentlich baufälligen Gebäudes, in dem sich das Stadtarchiv Köln befindet.

Neuerdings ist fahrlässige Tötung also ein Bagatellfall…
Der thüringische Ministerpräsident Althaus wurde gestern in einem spektakulär schnellen Blitzverfahren lediglich zu einer Geldstrafe “verurteilt”. Interessant daran ist u.a., daß er 180 Tagessätze aufgebrummt bekam. Er gilt damit zwar als vorbestraft, allerdings bleibt ihm ein Eintrag ins Leumundszeugnis (Führungszeugnis) erspart, der ihm ab dem 181. Tagessatz gedroht hätte. Alles darunter gilt in Östereich als “Rechtswohltat für Bagatellfälle”.
Offensichtlich dürfen Politiker sich so einiges erlauben, ohne angemessene Strafen befürchten zu müssen…

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