Durchsuche Beiträge, die in der Kategorie November, 2008 erstellt wurden

Heute hat es in Düsseldorf den ganzen Nachmittag geschneit. Das Ergebnis kann sich als erstes Werk dieses Winters für Ende November und Rheinland durchaus sehen lassen:

… bei unser aller Lieblingsminister Wolfgang “MC” Schäuble aber wirklich. Der gute Mann bekommt sein Schnüffelgesetz nicht durch den Bundesrat, weil es unter deutschen Politikern wohl doch noch so etwas wie Restintelligenz gibt. Und was ist sein Vorschlag? Eine Änderung des Grundgesetzes, um die Abstimmungsregeln im Bundesrat zu verändern und so Gesetze leichter durchzubringen.
Interessant daran ist vor allem, daß Schäuble im Oktober der taz ein Interview gab, in dem er kundtat, nichts von weiteren Grundgesetzänderungen zu halten:

Etliche Datenschutzbeauftragte, die Grünen aber auch Konzerne wie Daimler fordern, Datenschutz grundgesetzlich zu verankern. Ein sinnvoller Schritt?

Ich halte wenig von der Aufnahme von immer mehr Dingen ins Grundgesetz. Das weckt Erwartungen, die nicht erfüllt werden könnten. Außerdem hat das Bundesverfassungsgericht das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung aus dem Grundgesetz abgeleitet.

Das scheint offensichtlich nur Änderungen zu betreffen, welche die Grundrechte des Bürgers stärken könnten. Gegenteilige Änderungen werden hingegen mit großer Liebe eingebaut, um auch noch den schlimmsten Blödsinn durchzuboxen. Und kaum jemanden interessiert’s…

Auf Wiedersehen, Demokratie.

Auf Wiedersehen, Deutschland.

In diesem Beitrag soll es einmal mehr um die Frage gehen, welches Dateisystem am besten zum Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Systemen gehen soll. Sieht man sich die von den Betriebssystemen von Hause aus unterstützten Dateisysteme an, so kommt man schnell zum Schluß, daß einzig FAT übrigbleibt. Nun ist FAT allerdings nicht das Gelbe vom Ei, das beginnt bei der mangelnden Ausfallsicherheit, geht mit der fehlenden Sicherheit weiter und endet spätestens bei der Größenbegrenzung für Dateien auf FAT32 bei 4 GB.
Ich habe nun also eine externe Platte mit genau diesem Dateisystem, um Daten zwischen diversen Windows-Notebooks und Macs auszutauschen. Das geht auch solange gut, wie keine Dateien mit über 4 GB Größe anfallen. Sollte dies dennoch einmal der Fall sein – und sowohl Quell- als auch Zielsystem zufällig ein Mac sein – dann hilft wiedereinmal hdiutil weiter. Das Zauberwort heißt in diesem Fall Sparse Bundle. Darunter kann man sich im wesentlichen ein Image vorstellen, welches jedoch nicht als eine kompakte Datei angelegt, sondern auf mehrere Dateien (Bänder) verteilt wird. Damit wird schnell klar, wie hier FAT32 mitsamt Größenbegrenzung ausgetrickst werden kann: Die Band-Größe kann bis zu 4 GB betragen. Damit wird man natürlich in der Wahl der Imagegröße kaum eingegrenzt. Das folgende Beispiel zeigt, wie man mit Hilfe von hdiutil im Terminal ein 16 GB großes HFS+-Image anlegt, deren Band-Größe 512 MB beträgt:

hdiutil create -type SPARSEBUNDLE -imagekey band-size=536870912 -size 16g -fs HFS+ MeinBundle

Angelegt wird damit ein Verzeichnis MeinBundle.sparsebundle mit den einzelnen Datendateien darin, welches in seiner Gesamtheit beliebig kopiert werden kann. Unter MacOS X wird dieses Sparse Bundle ganz einfach per Doppelklick aktiviert, um auf die darin enthaltenen Daten zuzugreifen. Das Image wächst übrigens trotz Größenangabe ggf. bis zur physikalisch verfügbaren Größe mit.

Weitere Informationen zu hdiutil findet man wie immer auf den zugehörigen Manual Pages.

Vor kurzem im Büro: Da sitzen fünf Kollegen – vier Entwickler und ein testender Kollege – im Büro und gehen ihrer Arbeit nach. Irgendwann bittet mich ein Kollege darum, doch mal auf dem Server nachzusehen, warum seine Datenbankanfragen so lange brauchen. Gesagt, getan, ich logge mich per Terminal Services auf unserem Entwicklungs- und Testserver (Oracle, Tomcat usw.) ein und wir sehen uns gemeinsam die Auslastung der Kiste an. Und siehe da, 100% Auslastung. Also mal einen Blick in den Task-Manager geworfen und festgestellt, daß Oracle nicht wirklich viel tut, stattdessen aber irgendein Java-Prozeß die Maschine auslastet.

Kollege: Das ist bestimmt einer der Tomcat-Server, guck mal in den Diensten nach.
Ich: *Dienste aufmach* Da gibt es genau zwei.
Kollege: Hhmm, den ersten braucht bestimmt niemand, schieß ihn einfach ab.
Ich: *Dienst abschieß*

Die Auslastung der Kiste ist sofort gesunken, wir hatten also den richtigen Dienst erwischt. Der Kollege hat dann in den folgenden 10 bis 15 Minuten weitere Anfragen an den Server geschickt und wir haben die Auslastung beobachtet. Irgendwann dann…

Testender Kollege: Sagt mal, wißt ihr, was mit der Anwendung auf $Server los ist? Mein Browser zeigt mir plötzlich eine Fehlerseite.

Wir vier Entwickler brechen sofort in schallendes Gelächter aus, daß sich auch fünf Minuten später noch nicht gelegt hat.

Testender Kollege: *verbitterter Gesichtsausdruck* Ich hatte gerade eine langlaufende Operation getestet. :-(

Was war passiert? Nun ja, die Anwendung, die der Kollege gerade getestet hat, lief auf genau dem Tomcat, den wir abgeschossen haben… ‘tschuldigung :-)

Teil 1 meines Weggangs von 1&1 (naja eigentlich Teil 2, aber dazu ein andermal mehr): Umzug der Domain.
Ich bin seit längerer Zeit unzufrieden mit 1&1, sei es die Geschwindigkeit der Anbindung, der absolut miese, teure und mit Warteschlange verzierte Support, der hohe Preis oder fehlende Leistung. Irgendwann war für mich der Zeitpunkt gekommen, einen Schlußstrich zu ziehen und im Falle der Domain zu Hetzner zu wechseln. Das ist nun passiert (hat es jemand bemerkt? :-) ). Der Vertragsabschluß war in Windeseile erledigt, die Konfiguration über die Weboberfläche leicht und ohne Schnickschnack, der Zugriff auf Daten und E-Mails von außen kann verschlüsselt erfolgen.
Der Umzug der Domain war innerhalb von sechs Tagen erledigt und auch die Daten haben keinerlei Probleme bereitet, dies mag dem Umstand gedankt sein, daß einmal in der Woche ein Backup in Form eines FTP-Mirrorings stattfindet und somit ein einfaches Kopieren mit anschließendem Einspielen der Datenbank-Daten genügte.
Es sollte also alles so sein wie vorher; fällt jemandem eine Abweichung auf, so möge er dies bitte kundtun. :-)

Powered by WordPress Web Design by SRS Solutions © 2010 artanis.info Design by SRS Solutions