Durchsuche Beiträge, die in der Kategorie September, 2008 erstellt wurden

Nachdem ich auf Arbeit 13 Monate Projekt in Frankfurt am Main und damit Hotelübernachtungen ohne Ende hinter mich gebracht habe, kam in mir die Frage auf, wo ich in meiner beruflichen Laufbahn bisher eigentlich so residiert habe. Das Ergebnis ist eine Karte von Google Maps mit den Hotels, die mir als Übernachtungsorte gedient haben. Die Seite werde ich aktuell halten und vielleicht bei Gelegenheit auch die eine oder andere Bemerkung zu den einzelnen Hotels hinterlegen.

Am vergangenen Sonnabend hatte ich Gelegenheit, die im Berliner Pergamonmuseum stattfindende Sonderausstellung über Babylon zu besuchen. Thematisch war diese – wie der Titel bereits verdeutlicht – in zwei Bereiche geteilt: Mythos und Wahrheit.
Im Bereich “Wahrheit” ging es um tatsächliche archäologische Erkenntnisse über Babylon. Dargestellt wurden u.a. die Entstehung und Entwicklung Babylons, Kunst, Kultur und Leben in der Stadt sowie wirtschaftliche und wissenschaftliche Errungenschaften. So gehen bspw. die meisten Bezeichnungen der Sternbilder auf babylonische Ursprünge zurück, auf die sich die Araber später bei der Benennung bezogen. In Babylon wurde zudem mit einem Zahlensystem zur Basis 60 gerechnet: So begegnen uns noch heute die Einteilung der Stunde in 60 Minuten und die des Kreises in 360 “Abschnitte”. Auch die geometrische Regel, welche später als Satz des Pythagoras bekannt werden sollte, wurde bereits in Babylon angewandt.
Im Bereich “Mythos” ging es dann im wesentlichen darum, was an Mythen über Babylon – oder auch Babel – in den verschiedensten Kulturen und auch in der Kunst und Literatur überliefert wurde und was an Wahrheit dahintersteckt. So bringen viele gerade gläubige Menschen Babylon mit den Berichten aus der Bibel über eine Stadt der Sünde in Verbindung – aber was steckte dahinter und war es wirklich so? Der Turmbau zu Babel war ebenfalls ein Thema, seine Ursprünge und wie er in den verschiedensten Kunstepochen dargestellt wurde. Auch die Babylonische Gefangenschaft der Juden, die keine Gefangenschaft, sondern ein durchaus lebenswertes Exil war, kam zur Sprache. Manche Völker haben sich offensichtlich schon vor Jahrtausenden in einer nicht existenten Opferrolle dargestellt…

Die gesamte Ausstellung anzusehen hat etwa zwei Stunden gedauert, wobei der Teil “Mythos” mit 30 Minuten schnell erledigt war. Grund hierfür waren u.a. diverse künstlerische Installationen und Projektionen von Video und Audio, die man am schnellsten mit “Augen zu und durch” hinter sich gebracht hat. Gerade der Bereich “Wahrheit” hat mir jedoch durch seine Fülle an Informationen und archäologischen Fundstücken – speziell die Unmenge an Keilschrifttafeln – besonders gut gefallen.
Das witzigste Ausstellungsstück war eine Zeitkapsel aus der Zukunft, in der unter anderem der Babelfisch – zwecks Vergrößerung durch ein Lupe – betrachtet werden konnte. :-) Auch der folgende Keilschrifttext befand sich darin:


this is the making of towers
this is the making of civilization
this is the making of the impossible
this is the making of glory
this is the making of failure
this is the making of confusion
this is the making of translation
this is the making of difference

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung hat heute das bisher geheimgehaltene Datenaustauschabkommen mit den USA veröffentlicht. Pikant daran ist u.a., daß dieses im Frühjahr dieses Jahres von den “Volks[ver]tretern” Zypries und Schäuble (wem auch sonst) am Bundestag vorbei mit den Staaten ausgehandelt wurde. Die erste Frage, die sich einem sofort stellen sollte: Kann man solchen Politikern – die immerhin von Volkes Stimme gewählt wurden – überhaupt noch ansatzweise vetrauen? Und die zweite Frage gleich hinterher: Wie beschränkt ist das Volk eigentlich, solche Leute bzw. solche Parteien überhaupt zu wählen bzw. wiederzuwählen? So langsam sollte es auch beim letzten Bürger klingeln, daß die Herren und Damen Oberen nicht mal ansatzweise im Namen des Volkes handeln sondern im Gegenteil es auch noch Gefahren aussetzen. Und damit meine ich jetzt nicht das allseits beliebte Gespenst “Terrorismus”…
Sehr schön auch zu lesen, daß selbst amerikanische Bürgerrechtler die Europäer vor einem Datenaustausch mit den US-Behörden warnen.

Mir fehlen einfach die Worte, um mich darüber noch weiter auszulassen…

(via golem.de)

Ich bin mittlerweile zum millionsten Mal über db4o und dessen Problem mit dem Java-Datentypen BigDecimal gestolpert.
Merke: In der Standardkonfiguration kann die objektorientierte Datenbank db4o Objekte vom Typ java.math.BigDecimal nicht korrekt speichern. Die Unterschiede hierfür scheinen – wenn man den Foren auf der Webseite folgt – über die Zeit unterschiedlich zu sein. Mal heißt es, es läge am fehlenden Standardkonstruktor, ein andermal, besondere transiente Felder seien daran schuld. Wie auch immer, es hat sich gezeigt, daß es mindestens drei Möglichkeiten gibt, mit dem Problem umzugehen.
Wichtig in allen drei Fällen ist, daß die Konfiguration von db4o vor dem Öffnen der Datenbank bzw. einer Datenbankverbindung stattfinden muß. weiter lesen

Soeben mitsamt Koffer und Tasche ins Interconti gerollert. Und mich am Haupteingang schon über das Polizeiaufgebot und die Sicherheitsleute gewundert, die da alle zwei Meter Spalier standen. Und in der Lobby dann erstmal ein Schock: Noch sehr viel mehr Sicherheit und einiges an Personal, das da auf irgendetwas oder irgendjemanden wartete. Eine Angestellte mit Blumenstrauß in der Hand begrüßte mich zwar persönlich, aber der Strauß war wohl trotzdem nicht für mich. :-)
An der Rezeption hieß es dann auf Nachfrage “Hoher Staatsbesuch, aber wer, das dürfen wir nicht sagen”. Aha, soso…
An den Fahrstühlen standen dann noch einmal vier Angestellte im Weg, die sichtlich nervös versuchten, den “Mob” aus dem Gang in die Fahrstühle zu bekommen. Dummerweise hatten die zwei verbliebenen Fahrstühle es nicht gerade eilig – und warum? Nun, wenn man zwei Fahrstühle ohne explizite Sperre offenhält und dann den Knopf drückt, werden sich die anderen zwei nicht unbedingt bemühen, ins Erdgeschoß zu fahren, um Leute abzuholen.
Vielleicht sollte ich doch mal mit der Platinkarte wedeln und auf das Promi-Angucken bestehen. :-)

… wie man u.a. hier und hier nachlesen kann.

“Ich bin Osama bin Laden und spiele einen Untoten Schurken! Und was spielst Du?”

Ich habe ja bisher Die Profis bei radioeins für eine vernünftige und sehr lehrreiche Sendung gehalten. Was aber am vergangenen Sonnabend als Interview zum derzeit aktuellen Thema LHC und schwarze Löcher präsentiert wurde, war einfach nur lächerlich. Befragt wurde ein gewisser Prof. Dr. Otto Rössler, seineszeichens Chemiker an der Universität Tübingen. Allein das sollte schon zu Kopfschmerzen führen: Ein Physiker wäre die geeignetere Wahl gewesen und da gibt es sicher in beiden Lagern genügend kompetente Auswahl.
Rössler ist als Gegner des LHC bekannt und hat natürlich in dem Interview viele Merkwürdigkeiten von sich gegeben. So vergleicht er die Schwarzen Löcher aus der Astronomie mit denen, die möglicherweise im LHC entstehen könnten. Er befürchtet, daß ein solches Schwarzes Loch die Erde praktisch von innen auffressen würde. Hierbei handelt es sich jedoch um zwei sehr unterschiedliche Phänomene: Während astronomische Schwarze Löcher mehrere hundert Sonnenmassen haben, würden jene im LHC gemäß der Stringtheorie praktisch sofort wieder zu Strahlung zerfallen und somit keine Gefahr darstellen.
Sehr abgedreht auch sein Kommentar, den Urknall hätte es nie gegeben und er hätte nachgewiesen, daß es sich dabei um einen modernen Mythos handelt.

Es gibt sicher Gründe, warum Rösslers Theorien von keiner seriösen Quelle veröffentlicht werden. Das Komitee für Elementarteilchenphysik KET hat sicherheitshalber eine Stellungnahme zu den Aussagen Rösslers veröffentlicht.

radioeins, tut uns bitte in Zukunft den Gefallen und wählt eure Interview-Partner etwas besser aus. Sollte es sich bei dem Interview allerdings um einen satirischen Beitrag gehandelt haben, so möge man mir diese Kritik verzeihen. :-)

Freitag abend, Rückkehr aus dem Büro, mit dem Auto in die Tiefgarage und dann das…

Parkmutti

Ich durfte über die Beifahrerseite aussteigen. Manchen Leuten sollte man ihren Führerschein wegen galoppierender Inkompetenz sofort wieder aberkennen.

Am vergangenen Sonntag ist mir mit ein wenig Geduld und einem schnellen Finger dieses Bild gelungen:

Powered by WordPress Web Design by SRS Solutions © 2010 artanis.info Design by SRS Solutions