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… oder zumindest sowas ähnliches. Und dieser Zustand hält nun schon seit Wochen unverändert an. *kopfschüttel*

… oder “Gucken wir mal, wie der gemeine Beförderungsfall reagiert, wenn wir ihm die gesamte ICE3-Flotte unter dem Arsch wegziehen”.
So geschehen, nachdem am vergangenen Mittwoch ein ICE bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Köln entgleist ist. Warum die Bahn allerdings keine Ersatzzüge bereitgestellt hat, bleibt ein Rätsel. Auch die Informationspolitik war eher bescheiden, so entfielen Züge erst kurz vor der Abfahrt, obwohl sie Stunden vorher noch als nicht betroffen geführt waren. Das betraf dann auch meine Verbindung. Als Alternative wurde mir stattdessen ein IC vorgeschlagen, der die Fahrzeit mal locker um drei Stunden erhöht hätte. Glücklicherweise fuhr am späten Freitagnachmittag ein erster ICE-Pendelzug zwischen Frankfurt am Main und Köln. Ich konnte sogar einen Sitzplatz ergattern, was man von etwa einem Drittel der Fahrgäste nicht behaupten konnte. Diese Überfüllung führte dann auch zur “Herabsetzung der Geschwindigkeit auf 200 km/h”. Das war der gemütliche Teil der Reise. Für die letzte Etappe von Köln nach Düsseldorf konnte ich dann einen EC nutzen, der freilich die Bezeichnung “Viehtransport” verdient hat.
Letztendlich bin ich mit nur einer Stunde Verspätung in Düsseldorf angekommen. War doch garnicht soo schlimm…

Insgesamt erinnert mich das an einen Vorfall mit Siemens-Straßenbahnen vor einigen Jahren: Unter anderem in Potsdam wurden alle Fahrzeuge sofort in die Werkstätten geholt, nachdem bei einem Siemens-Fahrzeug das Dach wegen falsch berechneter Statik einfach in sich zusammenfiel.
Da der ICE3 u.a. auch von Siemens gebaut wird, fragt man sich schon, ob da nicht Profis am Werk waren. Vielleicht sollte der Siemens-Vorstand – wo er ja jetzt schon aufräumt – zunächst erst einmal unfähige ingenieure und allen voran jene Manager feuern, die nach dem Prinzip “Billig will ich” ihre Abteilungen führen. Das kostet dem Standort Deutschland ansonsten noch mehr Ruf und vor allem früher oder später Menschenleben.

Das passiert, wenn fehlendes Hirn durch Silikon kompensiert wird…

Das tut schon beim Ansehen weh, aua.

Ich gehöre zu den Leuten, deren Balkon mit einem fest verbauten Blumenkasten gesegnet ist. Selbigen habe ich eigentlich seit meinem Einzug in die Wohnung nie gepflegt, die darin wachsende meterhohe Konifere hat sich allerdings bis zum heutigen Tage gehalten. Was man von der ebenfalls darin wachsenden Vogelmiere nicht behaupten kann. Die hat nämlich letzten Sommer beschlossen, ihrer Existenz durch Eingehen ein Ende zu bereiten.
Bereits vor einigen Wochen hatte ich daher beschlossen, daß mit den 0,4 qm Blumenkasten unbedingt etwas passieren mußte. Aber was? Erstens habe ich nicht wirklich einen grünen Daumen, zweitens möchte ich auch nicht unendlich Zeit aufwenden und drittens bin ich eh nie da… Somit standen für mich folgende Dinge fest: Winterharte Pflanzen und Mulchen. Ersteres kann man durch den Kauf entsprechender Pflanzen lösen; letzteres hätte ein Problem werden können, da ich eigentlich nur die “haushaltsüblichen” 70-Liter-Säcke mit Rindenmulch kenne. Schließlich war ich am letzten Wochenende in Schley’s Blumenparadies, um mich mit Pflanzen einzudecken. Dort bin ich auch auf kleinere “Portionen” Piniendekor gestoßen, genau ausreichend für das Mulchen meines Blumenkastens. Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich noch 30 Liter neue Erde mitgenommen, denn das Zeug im Kasten konnte unmöglich weiterverwendet werden: Die oberen sechs Zentimeter durch das Unkraut verwurzelt, der Rest durch die Wurzeln der Konifere vereinnahmt.
Es ist mir letztendlich gelungen, 40 Liter alte Erde durch 30 Liter neue Erde, drei Pflanzen und ordentlich Mulch zu ersetzen. Das Ergebnis denke ich kann sich sehenlassen.
Als Herausforderung bleibt nun die regelmäßige Bewässerung dieses Biotops. Da ich an Arbeitstagen durch Abwesenheit glänze und auch nicht wie manch Kollege eine Praktikantin für diese Aufgabe habe, werde ich mal in nächster Zeit meine Hirnzellen zu diesem Thema bemühen.

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