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Unter MacOS X gibt es die Möglichkeit, mit dem Festplatten-Dienstprogramm Images aus beliebigen Dateien zu erstellen. Im Normalfall handelt es sich um das Apple-eigene Format namens “Disk Image”. Jedoch bietet das Programm auch die Option, sogenannte CD/DVD-Master zu erstellen. Ich habe mich nun vor einiger Zeit bereits gefragt, wie man denn nun ein ISO-Image erstellen kann, Ergebnis der Recherche war “Erstellen als CD/DVD-Master und die Dateiendung von CDR auf ISO ändern”. Recht groß war meine Überraschung, als sich besagtes ISO-Image dennoch nicht auf meinem BSD-System mounten ließ.
Ich habe nun etwas weiter geforscht und bin schließlich auf die Lösung gestoßen. Bereits vor einigen Monaten gab es hierzu einen Tip auf macosxhints.com. Und in einem der Kommentare gab’s die Erklärung: Man muß sehrwohl zwischen der Bezeichnung “ISO-Image” und dem eigentlichen Inhalt unterscheiden: Nicht überall, wo ISO hinten dransteht, ist auch wirklich ISO im Sinne von ISO 9660 – dem Standard für CD-Dateisysteme – drin. Will heißen: Das Festplatten-Dienstprogramm produziert ISO-Images mit dem Apple-Dateisystem HFS+.
Das Terminal bietet hier einen Ausweg: MacOS X enthält eine Anwendung namens hdiutil, mit deren Hilfe man zum Beispiel Disk Images erstellen, einbinden und auch konvertieren kann. So ist es mit folgendem Befehl möglich, ein sogenanntes Hybrid-Image aus einem vorhandenen Disk Image zu erstellen:

hdiutil makehybrid -o filename.iso filename.dmg

Damit wird ein Image erstellt, welches auf den gängigsten Betriebssystemen gelesen werden kann. Es enthält die reinen Daten sowie speziell im obigen Beispiel vier unterschiedliche Sichten auf selbige: HFS+, ISO9660 Level 2, Joliet und UDF 1.5.

Weitere Informationen zu hdiutil findet man auf den zugehörigen Manual Pages.

Nachdem Marcus ja bereits vor einiger Zeit seine Meinung zum Thema Kinopreise kundgetan hat, ist auch für mich dieser Moment nun gekommen. Am Wochenende stand “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” im UCI Potsdam auf dem Programm. Zweifelsohne ein großartiger Film, der ganz in der Manier seiner Vorgänger die Geschichte um den Halbtagsprofessor Henry Jones jr. fortsetzt. Kann ich also uneingeschränkt empfehlen. Was ich jedoch nicht empfehlen kann, sind die gepfefferten Preise: Kinokarte mit Logen- und Überlängezuschlag an einem Sonnabend. Dazu noch ein Reservierungsaufschlag. Macht summa summarum 12 Euro für eine Karte. Der Preis wurde einzig durch Anwesenheit einer Get2Card auf ein erträgliches Minimum reduziert. Als Knaller kommen jedoch nochmal die Verpflegungspreise dazu: Ein halber Liter Wasser sowie ein Becher M&Ms für je(!) 3,60 Eur. Letzterer war sogar nur halb gefüllt!!
Ab sofort geh ich nur noch zweimal im Jahr ins Kino, den Rest der Zeit spare ich dann für den jeweils nächsten Kinobesuch…

Am Wochenende war es ja wieder soweit: Beim alljährlichen Eurovision Song Contest zeigte die Creme de la Creme mal wieder, was ihr an Geschmack fehlte…
Nachdem ja letztes Jahr ganz Westeuropa in ungewohnter Einigkeit neue Regeln im Wettbewerb gefordert hat (Man erinnere sich: Osteuropäische Länder hatten ja recht gut abgeschnitten.), fand der Contest diesmal in Belgrad unter neuen Bedingungen statt: Zwei Halbfinale sollten zunächst “unliebsame” Mitbewerber aussieben, so daß es im Finale dann gerechter zugehen möge.

Nun ja…

Hat wohl nicht geholfen…

Vielleicht sollte der eine oder andere mal über eine Verbesserung der Qualität nachdenken und nicht daran, die Regeln nach Gutdünken anzupassen, um bessere Chancen zu haben.
Ich hab die Veranstaltung zwar nicht gesehen – Gott sei Dank -, allerdings sind mir in den Nachrichten einige Sekunden des No-Angels-Auftritts unter die Augen gekommen. Der erinnerte mich irgendwie an die Gowl aus Titan A.E., nur daß die wenigstens ästhetisch aussahen.

Ich bin ja mal gespannt, ob es nun zu weiteren Anpassungen an den Regeln kommt, oder ob die Musiker sich wirklich mal hinsetzen und Vernünftiges für die Ohren produzieren.

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