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Heute mal wieder eine Episode aus dem Leben eines Möchtegern-Administrators…
Nachdem mir ja bereits vor einigen Wochen der Geduldsfaden mit fetchmail gerissen ist, war es heute Subversion, oder – um genauer zu sein – dessen BerkeleyDB-Backend. Zum wiederholten Male war die BDB der Meinung, einfach so aus heiterem Himmel die Arbeit niederlegen zu müssen. Dazu muß man wissen, daß gerade das BDB-Backend ziemliche Probleme mit Berechtigungen hat und einfach aufgibt, wenn da mal was nicht paßt. Bemerkbar macht sich dies in Fehlermeldungen über eine korrupte Datenbank mit der Bitte, svnadmin recover oder gar db_recover laufen zu lassen. Interessanterweise ist das bei mir immer ohne direkte Einwirkung von außen passiert.
Nachdem ich bereits beim letzten Ausfall zwei Tage mit meinem gefährlichen Halbwissen gebraucht habe, das Problem zu korrigieren, hat mich dieses Mal die Lust verlassen. Will heißen: Ich habe Subversion aktualisiert und dabei das Backend auf das dateisystembasierte FSFS umgestellt. Als untergeordnete Übungsaufgabe gabs dazu sicherheitshalber ein Wrapperskript, welches das FreeBSD-Ports-System allerdings vergessen hat, zu installieren. Das hat natürlich dazu geführt, daß der Server nicht ganz so starten wollte, wie vorgesehen. Und wieder ein paar streßbedingte Lebensjahre weniger… :-)
Nachdem auch diese Hürde genommen war, stand dann die Migration des alten Subversion in das neue an. Da das BDB-Backend diesmal nicht mitinstalliert wurde, fiel der direkte Weg aus. Aber zum Glück gibt es ja die segensreiche Erfindung namens “Backup”. Also das jüngste Subversion-Backup herausgesucht und mit svnadmin load eingespielt. Und ich war sehr überrascht, daß das auf Anhieb geklappt hat…

In nächster Zeit wird sich dann zeigen, ob das FSFS-Backend stabiler läuft als sein BerkeleyDB-Pendant.

Mit der Standard Edition 5.0 hat Sun die Sprache Java u.a. um Generics erweitert. Hierbei handelt es sich um die Möglichkeit, Typen und Methoden zu parametrisieren. Damit ist es einem Entwickler möglich, beispielsweise typisierte Listen zu erstellen. Diese sind zur Entwicklungszeit typsicher und lästige Typumwandlungen entfallen. Allerdings werden diese Informationen vom Compiler während der Übersetzung wieder entfernt.
Ich selbst verwende Generics mittlerweile sehr gern, da man sich viel Arbeit spart und gleichzeitig robusteren Code schreibt. Allerdings habe ich vor einigen Tagen erstmals die Tücken von Generics kennengelernt. weiter lesen

Heute mal ein kleines Lehrstück über die Jugend von heute und brennende Themen, über die es für selbige nachzudenken gilt…
Da sitze ich des Abends in der Straßenbahn, als vier – nennen wir sie mal Kiddies – in die Bahn einsteigen. Darunter zwei Mädels, die unter anderem folgenden Dialog führten:

*kicher* *tuschel*
“Der ist groß, mmhh?”
“Mmhh. Ja.”
“Wer weiß, was bei dem noch groß ist…”
*kicher* *tuschel*

Ich werde jetzt nicht sagen, wen die dabei im Auge hatten…

Wenn jetzt jemand fragt, warum da nicht gleich ein passender Kommentar kam, so sei auf folgenden Eintrag im Duden verwiesen:
Schlagfertigkeit, die: das, was einem auf dem Heimweg einfällt.

Man erinnere sich an den Spaß, den ich vor kurzem mit der Deutschen Bahn hatte.
Gestern war es wieder soweit, gleiche Tour, gleiches Manöver. Und man hatte das Gefühl, dabei handelt es sich grundsätzlich um ein Glücksspiel. Denn es wurde bereits im Vorfeld angekündigt, der Zug käme nur dann pünktlich weg, wenn das Kupplungsmanöver erfolgreich ist. Wenigstens war es diesmal erfolgreich und so tönte es aus den Lautsprechern: “Das Kupplungsmanöver war erfolgreich und wir können unsere Fahrt in wenigen Minuten fortsetzen.”
Da frag ich mich doch allen Ernstes, welchen Schrott die Bahn auf die Gleise stellt, wenn nicht einmal der Erfolg eines einfachen Kupplungsmanövers – wie es wohl ständig bei der Bahn durchgeführt wird – garantiert werden kann…

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