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Nachdem mein Desktop-Rechner seit gut einem halben Jahr mehr und mehr durch ein MacBook Pro ersetzt wird und in letzter Zeit praktisch nur noch zum Abspielen von Musik läuft, habe ich mich gefragt, ob man an dieser Situation nicht etwas herumoptimieren kann. In der Tat liegt nämlich meine digitalisierte CD-Sammlung auf einem File-Server. Ergo: Wozu den stromfressenden Desktop-Rechner einschalten, wenn der Server die Musik auch gleich selbst abspielen kann? Per Google-Consulting habe ich MPD gefunden, einen Daemon, der ausgehend von einem Basisverzeichnis alle Audiodateien indizieren und zur Verfügung stellen kann. MPD unterstützt hierbei die gängigsten Audioformate wie MP3, Ogg Vorbis, FLAC, AAC und Wave. Nicht dabei ist leider das RealAudio-Format. Aber ich bin sicher, dazu fällt mir demnächst auch noch etwas ein…
Installation und Konfiguration des MPD auf einem FreeBSD-System stellten sich als extrem einfach heraus. Mit dem ersten Start wurden auch gleich alle Audiodateien in die MPD-Datenbank aufgenommen und stehen nun bereit, um abgespielt zu werden. Auch Playlisten lassen sich mit MPD erstellen, so daß man nicht jedesmal seine Lieblingstücke neu zusammenstellen muß.
Das Abspielen kann von entfernten Clients ausgelöst werden, hier stehen für alle möglichen Systeme ‘zig Programme zur Verfügung: Windows, Linux, MacOS X, selbst für Mobiltelefone. Ich habe mich für Theremin entschieden. Damit kann ich mich problemlos vom MacBook zum Server verbinden und erhalte sehr übersichtlich eine Auflistung aller verfügbaren Künstler, Alben und Songs. Theremin kann zudem Compilations in der Datenbank erkennen. Mit Doppelklick auf ein Album oder einen Song wird das Abspielen gestartet. Die üblichen Abspielkontrollen gibt es natürlich auch, was fehlt ist ein Mixer bzw. Equalizer. Das stört mich jedoch nicht wirklich, da ich die Möglichkeit habe, dies direkt an den Boxen einzustellen.

Der positive Nebeneffekt dieser Jukebox bei den derzeitigen Klimadiskussionen: Ich spare Strom, da ich den Desktop-Rechner nicht mehr benötige… :-)

Diese Woche konnte ich am eigenen Leib erfahren, wie eigentlich ein Bankfeiertag entsteht. Man benötigt hierfür eine Bank, eine Kirmes sowie einen Haufen partyfreudiger Mitarbeiter. Letztere schicke man dann mitten in der Arbeitswoche zu einem gemeinsamen Kirmesabend, der nicht vor dem nächsten Morgen endet. Mit dabei sind natürlich fässerweise(!) Altbier, mehr oder weniger gute Musik und eine Menge Spaß.
Im Ergebnis hat man dann am darauffolgenden Arbeitstag eine praktisch ausgestorbene Bank. Interne Mitarbeiter nehmen dann nämlich zumeist einen “spontanen Gleittag”. Übrig bleiben die ganz Harten sowie einige externe Mitarbeiter…

P.S.: Düsseldorfer Alt ist einfach nur bäh. Schmeckt nicht und wirkt nicht. Oder wie das eine Kollegin ausdrückte: “Und wann gehen wir uns mal richtig besaufen?”

Lange habe ich überlegt, ob ich diesen Eintrag überhaupt schreiben, geschweige denn veröffentlichen sollte. Denn eigentlich ist es kaum der Mühe wert, über etwas nachzudenken, was einem eigentlich Entspannung vom Tage bringen soll: Zocken, hier in Form des Onlinespiels World of WarCraft. Keine der dort existierenden Klassen erschreckt mich so sehr, wie die Klasse der Priester. Viele von denen, die ich kenne, scheinen ein grundsätzliches Problem mit ihrem Charakter zu haben und nur sehr wenigen – die man sich dann auch merken sollte – kann man vertrauen.
Ich habe hier mal einige Beispiele für Priester, mit denen man – um der eigenen Gesundheit willen – nicht wieder zusammen spielen möchte… weiter lesen

Samstag morgen… Üblicherweise die Zeit für die allwöchentliche Portion “Die Profis” bei radioeins. Da ich weit weg von zuhause bin, bleibt mir nur der Livestream, um in den Genuß der Sendung zu kommen. Allerdings mußte ich heute um Punkt zehn Uhr feststellen, daß statt guter Musik und interessanter wissenschaftlicher Berichte nur ein “Aus rechtlichen Gründen können wir die aktuelle Sendung leider nicht im Internet verbreiten.” aus dem Äther kam.
Nach ein wenig Recherche stellte sich heraus, daß der Grund hierfür das weltweite “Live Earth”-Konzert ist. ABER: Laut den Nachrichtenmeldungen von radioeins selbst haben die erst ab 14:00 Uhr eine Live-Übertragung geplant. Warum dann also bitteschön eine Abschaltung des Streams vier(!) Stunden vorher??
Und warum bezahlt man Gebühren für die ÖR, denen nichts besseres einfällt, als sich von MSN* eine Abschaltung des Streams diktieren zu lassen??
* MSN ist der Rechteinhaber für die Übertragung des Konzerts.

Heute: Wie ernähren sich eigentlich Berater über den Tag?
Nun, im derzeitigen Projekt etwa so…

Vielen Dank an den Kollegen, der freundlicherweise sein Mobiltelefon zur Beweisaufnahme zur Verfügung gestellt hat.

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