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Neulich des nachts: Meine Wenigkeit schläft vor sich hin… Plötzlich werde ich von meiner Liebsten wachgerüttelt und mit folgenden schlafentrunkenen Worten bedacht: “Hör auf, den Weihnachtsbaum zu schütteln! *weiterratz*” WTF? :D

Was macht man wohl, wenn im tiefsten Binnenland Temperaturen jenseits der 35 Grad herrschen und das kühle Nass nur 250 Kilometer entfernt ist? Genau: Man flieht an die Küste.
Selbiges haben wir am gestrigen Sonnabend getan, unser Ziel war das Ostseebad Nienhagen. Die Hinfahrt war allerdings eine vierstündige Tortur, da wir offenbar nicht die einzigen mit dieser Idee waren… Es geht nix über ein klimatisiertes Auto. :)
Dort angekommen, wurden wir jedoch für die Strapazen entlohnt: Wolkenloser Himmel, strahlender Sonnenschein, ein toller, nur 15 Meter breiter Strand und freie Strandkörbe für sechs Euro am Tag. Auch die Kurtaxe von 1,30 Euro sowie die Verpflegung direkt oberhalb des Strandes waren bezahlbar.

Beachten sollte man auf der Fahrt in den Norden allerdings, daß Mecklenburg-Vorpommern so etwas wie ein Entwicklungsland ist: Keine Autohöfe bzw. Raststätten an der Autobahn 19 und kein Mobilfunknetz am Wasser (geht ja wohl garnicht ;) ). Und der Verkehrservice im Radio hatte ein Problem mit der linearen Zeit: So wurde am Vormittag der 15 Kilometer lange Stau gen Norden nicht angesagt, am Abend jedoch schon, obwohl er dann schon nicht mehr existierte. Sehr schräg… :)

Der Tag war absolut schön und das Ostseebad kann ich nur weiterempfehlen. Im nächsten Jahr schauen wir uns dort vielleicht auch mal nach einer Ferienwohnung um.

Wer sich öfters auf Autobahnen aufhält, wird sicher schon über die Sanifair-Toiletten auf den Raststätten gestolpert sein: Gegen Einwurf von 50 Cent darf man dort mal auf’s Klo gehen und erhält im Austausch dafür einen Gutschein über eben diesen Betrag, den man dann beim Einkauf einlösen darf. Ein einigermaßen akzeptabler Deal, wie ich finde.
Kommen wir nun zu einem kleinen Bilderrätsel: Was ist wohl auf diesem Bild fair?

(Entdeckt in Rhynern, der Zustand dort ist übrigens als widerlich zu bezeichnen…)

Vor einiger Zeit habe ich beschlossen, auch die eine oder andere Versicherung, die ich bei der A*****z habe, online verwalten zu wollen. Die Versicherung bietet hierzu ein Portal an, bei dem man sich auf dem üblichen Wege registrieren muß, wenn es mal was ernsteres ist: Also Formular ausfüllen, unterschreiben und ab die Post. Nach kurzer Zeit waren dann auch Zugangskennung und Paßwort da und es ging an die erste Anmeldung. Nichts besonderes an dieser Stelle, daß eine Änderung des Paßwortes erwartet wird.
Erster Versuch: Das Ding sieht so gut aus, daß ich es lasse, wie bisher. *mööp* Das Paßwort muß sich unterscheiden. Naa gut…
Zweiter Versuch: Ich dreh es einfach mal um. *mööp* Das Paßwort darf nicht die gleichen Zeichen enthalten. Bitte?
Dritter Versuch: Ein Paßwort aus meinem Standard-Repertoire. *mööp* Das Paßwort enthält ungültige Zeichen. Ach? Und welche?
Es folgen weitere sinnlose Versuche…
Zehnter Versuch: Ich wähle ein paar zufällige Zahlen aus. *mööp* Es dürfen keine fünf Zeichen aus dem alten Paßwort enthalten sein. %&/§%$&%&§&!!1!Elf!!
Elfter Versuch: Ich ersetze die identischen Zahlen durch andere. *ding* Es geht. Endlich.

Jeder Normalbenutzer hätte hier schon beim zweiten Versuch entnervt aufgegeben. Ich bin nur bei der Stange geblieben, weil ich weiß, daß es sowas wie Paßwortregeln gibt. Aber wie bescheuert ist das denn bitte?

Also nun guten Mutes zur Liste der Verträge weitergeklickt, in der Hoffnung, ich hätte ab sofort den absoluten Überblick. Die Liste ist leer…
Und jetzt kommt’s: Man muß jeden Vertrag, den man im Portal sehen möchte freischalten! Und zwar per Papierformular… *argh*

Ticken die da eigentlich noch ganz richtig? Ist das nicht ein wenig paranoid? Nicht mal eine Bank hat solche Restriktionen in ihrem Online Banking.

Mit dem Erwerb eines neuen Macbook Pro kann ich mein UMTS-Modem mangels PC-Express-Slot nicht mehr nutzen. Ich habe mich also in letzter Zeit auf die Suche nach einem passenden UMTS-Stick für den USB-Anschluß umgesehen. Nachdem ein Kollege bereits über den erfolgreichen Einsatz eines Vodafone K3765 berichten konnte, habe auch ich mich für diesen Stick entschieden. Allerdings kostet das Gerät 99 Euro ohne Vertrag, aber was tut man nicht alles für sein mobiles Leben…
Es begab sich nun also, daß ich vorgestern abend in Frankfurt am Main schnell in einen Vodafone-Laden geflitzt bin, um den Stick zu erwerben. Auf die Frage, ob mit ohne ohne Vertrag blieb mir nur zu sagen “Ohne, es sei denn sie haben eine Deal für mich”.

Sie hatten einen, und was für einen…

“Wir geben Ihnen den Stick für einen Euro, machen einen neuen Vertrag draus und dann haben wir hier noch ein Netbook rumliegen. Für jeweils einen Euro. Ist derzeit im Angebot.”

Ich hab dann dankend abgelehnt…

Nein, natürlich nicht. :D

Jetzt zahle ich für meine Flatrate monatlich weniger, habe ‘nen UMTS-Stick für 98 Euro weniger abgestaubt und zudem ein Samsung N150 überreicht bekommen…

Manchmal ist die Welt gut zu mir. :D

Wie werden wohl Mitarbeiter für Kundenprojekte ausgewählt?

[ ] zum Thema passendes Wissen
[ ] Soft Skills
[ ] Gesichtskontrolle
[ ] “Ach, der da hat grad nix zu tun!”

Markieren Sie die richtigen Antworten und gewinnen Sie einen hochdotierten Beratervertrag für ein unpassendes Kundenprojekt!

Am vergangenen Wochenende haben wir Aachen besucht. Und wie in jeder schönen Stadt mit vielen Parkmöglichkeiten muß man auch dort den einen oder anderen Euro im Parkscheinautomaten hinterlassen. Ich also die Informationen an einem dieser Automaten – naja – zur Kenntnis genommen: Täglich 50 Cent pro 30 Minuten, Sonnabends ab 14:00 5 Cent pro 30 Minuten. Kurzer Blick auf die Uhr (auch hier: zur Kenntnis genommen) und 2 Euro eingeworfen. Beim Blick auf den gedruckten Parkschein habe ich mich dann gewundert, warum da eine Uhrzeit draufsteht, die vor der aktuellen liegt. Nochmal geguckt, auf das Datum geguckt, auf das aktuelle Datum geguckt…

… und festgestellt, daß man mit 2 Euro, eingeworfen an einem Sonnabend nach 14:00 unfaßbare zwei Tage in Aachen parken kann!

… oder wenn Frauen Weinflaschen öffnen.

Von meinem letzten Einsatz in Frankfurt am Main habe ich ja eine Flasche Rotwein mitgebracht, die ja gleich geleert werden wollte. Ich habe mir beim Griff zum Korkenzieher noch so gedacht: ‘Na wär vielleicht besser, das weiße Hemd auszuziehen.’
Ich habe mich dann etwas schwer damit getan, den Korkenzieher in den Korken zu drehen (manch einer würde es Vorsicht nennen ;) ), worauf meine Freundin mir die Gerätschaft mit dem Zitat “Das muß man mit Druck machen” aus der Hand nahm. Sekunden später war der Korkenzieher dann in der Tat im Korken drin, selbiger allerdings auch mit Schmackes in die Flasche gerutscht und eine ordentliche Menge Wein in Form einer Fontäne aus der Flasche – äh – ausgetreten. Das meiste davon landete auf dem weißen Oberteil meiner Freundin, einige Spritzer auf meinem Hemd und der Rest wurde fein säuberlich in der ganzen Küche verteilt: Spritzer auf Geschirr, der Arbeitsplatte, dem Boden und an Schränken (selbst hinter uns!) waren das Ergebnis. :)
Der Versuch, den Korken aus der Flasche zu holen, scheiterte anschließend mit dem Zerbröseln des selbigen, so daß wir den Wein durch ein Sieb in eine Karaffe gegossen haben.

Geschmeckt hat der 2008er Rioja trotzdem und gekorkt hat er auch nicht. :D

Bereits in der Osterwoche war für mich und meine Kollegen das aktuelle Projekt in Frankfurt am Main vorüber. Während die Kollegen bereits vor Ostern letztmalig vor Ort waren, durfte ich noch bis letzte Woche durchhalten. Und so kam ich noch in den Genuß des Hotel Hoppings: Bereits am Morgen des Anreisetages rief mich ein Vetreter von Guest Relations des Interconti Hotels an und fragte mich, ob ich wohl wegen Überbuchung in ein anderes Hotel wechseln würde. Da er mir allerdings Heidelberg vorschlug, habe ich zunächst dankend abgelehnt.
Am Abend im Hotel dann wurde ich nochmals gefragt mit dem Angebot in ein anderes Frankfurter Hotel zu wechseln und extra Punkte sowie Upgrades bis zum Monatsende zu bekommen. Ich habe mich dann darauf eingelassen, obwohl mir das “bis zum Monatsende” ja nichts mehr bringen würde. Also wurde ich für eine Nacht ausquartiert. Das war auch zugegebenermaßen nicht sehr schlimm, da die Alternative das Adina Apartment Hotel am Ende der Straße war und ich es zumindest aus Berichten von Kollegen bereits einschätzen konnte.
Das Adina wurde erst Ende letzten Jahres eröffnet und bietet dem Gast als Apartmenthotel Zimmer an, bei denen man das Gefühl hat, in einer Zwei-Zimmer-Wohnung unterzukommen: Wohnzimmer mit Eßtisch und Sofa sowie voll ausgestatter Küchenzeile (Geschirr, Geräte, Besteck, Mikrowelle), ein Bad (mit Waschmaschine und Trockner!) und ein großes Schlafzimmer. Digital-TV gibt es sowohl im Wohnzimmer als auch im Schlafzimmer. Das Hotel ist sehr gepflegt und auch das Frühstück am folgenden Morgen konnte sich sehen lassen. Kurzum ein garnicht mal schlechter Aufenthalt dort, das Hotel kann ich somit weiterempfehlen.

Den Rest der Woche habe ich dann allerdings gepflegt auf dem Club Floor im Interconti mit Zugang zur Lounge verbracht und eine Flasche Rotwein (2008er Rioja) gab es als Dankeschön auch noch dazu. :)

Ein Kollege schaut aus dem Fenster: “Oh, ein Grufti.”
Ich: “Das ist bestimmt ein katholischer Priester, der von der Schule dort drüben kommt.”

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