Heute mal wieder eine Episode aus dem Leben eines Möchtegern-Administrators…
Nachdem mir ja bereits vor einigen Wochen der Geduldsfaden mit fetchmail gerissen ist, war es heute Subversion, oder – um genauer zu sein – dessen BerkeleyDB-Backend. Zum wiederholten Male war die BDB der Meinung, einfach so aus heiterem Himmel die Arbeit niederlegen zu müssen. Dazu muß man wissen, daß gerade das BDB-Backend ziemliche Probleme mit Berechtigungen hat und einfach aufgibt, wenn da mal was nicht paßt. Bemerkbar macht sich dies in Fehlermeldungen über eine korrupte Datenbank mit der Bitte, svnadmin recover oder gar db_recover laufen zu lassen. Interessanterweise ist das bei mir immer ohne direkte Einwirkung von außen passiert.
Nachdem ich bereits beim letzten Ausfall zwei Tage mit meinem gefährlichen Halbwissen gebraucht habe, das Problem zu korrigieren, hat mich dieses Mal die Lust verlassen. Will heißen: Ich habe Subversion aktualisiert und dabei das Backend auf das dateisystembasierte FSFS umgestellt. Als untergeordnete Übungsaufgabe gabs dazu sicherheitshalber ein Wrapperskript, welches das FreeBSD-Ports-System allerdings vergessen hat, zu installieren. Das hat natürlich dazu geführt, daß der Server nicht ganz so starten wollte, wie vorgesehen. Und wieder ein paar streßbedingte Lebensjahre weniger… ![]()
Nachdem auch diese Hürde genommen war, stand dann die Migration des alten Subversion in das neue an. Da das BDB-Backend diesmal nicht mitinstalliert wurde, fiel der direkte Weg aus. Aber zum Glück gibt es ja die segensreiche Erfindung namens “Backup”. Also das jüngste Subversion-Backup herausgesucht und mit svnadmin load eingespielt. Und ich war sehr überrascht, daß das auf Anhieb geklappt hat…
In nächster Zeit wird sich dann zeigen, ob das FSFS-Backend stabiler läuft als sein BerkeleyDB-Pendant.