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Das schöne Upgrade

Vergangene Woche stand der letzte Hotelbesuch dieses Jahres im Intercontinental Frankfurt an. Wie immer beim Einchecken habe ich einen kurzen Blick auf die Zimmernummer geworfen, weil ich einige Zimmer dort absolut nicht mag. ‘1908, okay’, dachte ich mir, keines von der roten Liste, aber wohl auch kein Upgrade, sind wohl alle belegt. Die Dame an der Rezeption meinte zwar noch “Wir haben ein schönes Upgrade für Sie.”, aber das habe ich mal kommentarlos hingenommen.
Im Fahrstuhl habe ich dann vergeblich bei den “normalen Etagen” nach der Taste gesucht und erst in dem Moment wurde mir klar, daß ich ein Upgrade auf die Club-Etage bekommen habe (inkl Zugang zur Lounge). Ich muß schon sagen, qualitativ heben sich die Zimmer sehr von allen anderen ab.

Ich werte das mal als Weihnachtsgeschenk des Hotels an mich und bedanke mich hiermit mal dafür. Das war ein sehr angenehmer Aufenthalt.

Gadget No. 5

Endlich ist es soweit, ich habe mir im vergangenen Monat ein iPhone zugelegt. Damit ist der Gerätepark auf mittlerweile fünf Geräte aus dem Hause Apple angewachsen. Nachdem ich mich vor einigen Monaten noch tierisch über die Tarife der Telekom aufgeregt habe, wird sich der eine oder andere nun fragen, wieso ich doch zugeschlagen habe. Nun, Auslöser war der Bericht, daß O2 unter der Hand iPhones für Bestandskunden anbieten würde. Zwar bin ich nicht bei denen Kunde, habe es mir jedoch nicht nehmen lassen, das ganze hypothetisch für meinen Anbieter durchzurechnen. Das Ergebnis war eindeutig: Auch wenn ich beim alten Anbieter bleibe und noch eine Datenoption dazubuche, würde mich ein iPhone dort über zwei Jahre gerechnet 400 Euro mehr kosten als bei der Telekom mit einem vergleichbaren Tarif. Also bin ich mal zum rosa Riesen gelatscht und habe über die Theke ein freundliches “Das da! *auf’s iPhone zeig*” gerufen. :)

Und ich habe es bisher nicht bereut. Aber wie überall gibt es gute und schlechte Seiten am Gerät:

Die schlechten Seiten:

  • Der Stromverbrauch ist grausam, wenn man alle Features aktiviert hat und auch noch nutzt, ist das Ding innerhalb von Stunden leergesaugt. Am schlimmsten schlägt 3G zu, wenn man es also nicht explizit braucht, sollte man es deaktivieren, das bringt eine Menge. Auch abschalten kann man Bluetooth, die Ortungsdienste sowie WLAN, sofern man die Dinge nicht ständig benötigt.
  • Die SMS-Applikation bietet keine Zählung von getippten Zeichen oder Nachrichten an. Für Vielschreiber der Horror.
  • Eigene Klingeltöne kann man zwar vergeben, jedoch keine eigenen Töne für eingehende Nachrichten. Ist zwar nicht lebensnotwendig, aber es nervt schon, wenn solche rudimentären und üblichen Dinge bei so einem teuren Gerät einfach fehlen.

Die guten Seiten kann man recht schnell zusammenfassen: Es gibt kein besseres Gerät, welches Telefonie und Netzdienste zusammenfaßt. Und das bei einer Bedienung, die seinesgleichen sucht. Man muß es einfach ausprobieren bzw. über längeren Zeitraum nutzen, um die ganze Bandbreite zu erfassen.

Ich möchte jetzt noch ein paar Tips für Apps aus dem Store geben. [Weiterlesen...]

Es hat geschneit

Die weiße Pracht ist angekommen und hat wie üblich das blanke Chaos hinterlassen.
Erstens: Die Bahn. Am Freitag hat es in Düsseldorf den gesamten Regionalverkehr um mindestens 25 Minuten nach hinten geworfen, am Sonnabend dann zusätzlich noch den Fernverkehr und am heutigen Sonntag sind ca. ein Drittel aller Züge überhaupt nicht gefahren.
Zweitens: Düsseldorf. Wie schon ein Lufthansa-Pilot vor einiger Zeit bemerkte: “Hier ist eine Schneeflocke gefallen und das stellt die Düsseldorfer vor ein schier unlösbares Problem.” Um dieses Problem diesmal garnicht erst entstehen zu lassen, hat sich die Stadt dazu entschieden, den Winterdienst gleich ganz ausfallen zu lassen. Sowohl die Straßen als auch Straßenbahngleise sind nicht befreit. Das führt auch direkt dazu, daß bspw. die Straßenbahn an einigen Haltestellen Probleme beim Anfahren hat und praktisch nicht von der Stelle kommt. Ich bin ja gespannt, was das morgen im Berufsverkehr wird, es liegen bereits zehn Zentimeter und es schneit fröhlich weiter…

Liebe Deutsche Bahn, liebe Düsseldorfer, im Winter ist mit zunehmenden Witterungseinflüssen durch kühleres Wetter oder gar ungewöhnlich weißen Niederschlag zu rechen…

Mobiles Theme

Geneigte Lesern, die mein Blog über ein mobiles Gerät wie zum Beispiel ein iPhone aufrufen, können ab sofort die Seite in einer Mobilversion genießen: Ich habe Carrington Mobile installiert, ein Theme, welches ein Wordpress-Blog speziell für mobile Endgeräte aufbereitet. Und so sieht das Ganze bspw. auf einem iPhone aus:

iPhone-Vorschau

Spaß mit der Bahn VI

Am heutigen Morgen hat die Bahn mal wieder ihre Intelligenz bewiesen. Da zeigte doch die Anzeige statt der Wagenreihung nur ein “Ansage beachten” an. Die kam dann auch bis zum Eintreffen des Zuges mehrfach: Der Zug verkehre heute mit zwei Zugteilen, wobei das hintere verschlossen sei und bitte nur in das vordere eingestiegen werden soll. Auch der Bahnmitarbeiter hat die vielen Leute auf dem Bahnsteig, die das ganze noch immer nicht verstanden hatten, in die entsprechenden Abschnitte auf dem Bahnsteig verwiesen.

Der erfahrene Bahnfahrer wird an dieser Stelle ahnen, was jezt kommt…

Der Zug fährt also ein.
Blick auf die elektronischen Anzeigen an den vorderen Waggons: 30er Nummern, keine Zielanzeige.
Absolute Dunkelheit in den Waggons.
Ich setzte mich dann schonmal in Bewegung Richtung Zugende. Zum Glück stelle ich mich bei solchen Ansagen immer einigermaßen in die Mitte des Bahnsteigs und weit weg von Menschenmengen, so daß der große Schwall erst weit hinter mir kam. Immerhin galt es, die Strecke über eine gesamte ICE3-Länge zurückzulegen…
*kopfschüttel*

Am Bahnsteig gegenüber fuhr übrigens nur wenige Minuten zuvor ein Zug ein, der saubere 90 Minuten Verspätung eingesammelt hat…

Als Krönung durfte ich dann in Frankfurt gefühlt bereits in Niederrad den Zug verlassen. Es kostet echt fast zehn Minuten, um mit dem Strom von Menschen von einem Bahnsteigende ans andere zu gelangen… :)

Internet und Firefox

Offenbar scheint es für unsere IT neben dem “Internet” noch einen “Firefox” zu geben:

The EMEA Employee Portal and also the SAP transactions are available now with the Firefox explorer. With some minor graphical restrictions.

Aha, also geht man ins Internet mit dem Internet Explorer und in das/den(?) Firefox mit dem Firefox Explorer. Das erklärt auch, warum manche Seiten einfach anders aussehen: Es ist ein völlig anderes Netz! Paralleluniversum oder sowas vermutlich…

Besuch auf der IAA 2009

Am gestrigen Mittwoch haben wir im größeren Kollegenkreis die Chance genutzt, die IAA 2009 in Frankfurt am Main zu besuchen.
Verglichen mit meinem ersten Besuch einer IAA im Jahre 2001 fiel vor allem der Rückgang an Ausstellern und damit auch Austellungsfläche auf.
Höchstnote für den Messeauftritt bekommt eindeutig Mercedes-Benz; untergebracht in einer ganze Halle und damit die Möglichkeit, mit einem passenden Gesamtkonzept aufzutreten. Direkt danach würde ich gefühlt BMW einordnen, die sich mit allen zugehörigen Marken in einer etwas kleineren Halle als Mercedes-Benz ausgetobt haben; hier gefiel vor allem der Live-DJ. VW hatte seinen Messeauftritt komplett in Weiß getaucht, eine Sonnenbrille wäre dort durchaus angebracht gewesen… :)
Die Palette präsentierter Fahrzeuge beschränkte sich bei den meisten Ausstellern übrigens auf Serienfahrzeuge, die man im wesentlichen bereits auf der Straße sehen kann. Einzig die Innereien waren ggf. mal Studien über alternative Antriebe, allerdings kann niemand außer Toyota bis heute dort Marktreife vorweisen. Auch markige Werbesprüche, wie man sie bei Mercedes-Benz finden konnte, helfen da nicht weiter.
Einzig die Franzosen und Asiaten konnten mit Konzeptfahrzeugen punkten, die dann aber auch zu den interessantesten Ausstellungsstücken gehörten (Peugeot BB1, Citroën Revolte, Hyundai Blue-Will).

Neben den Fahrzeugen wurden natürlich auch andere, sehr sehenswerte Dinge präsentiert… ;)

P.S. Den neuen Trabbi gab es übrigens auch zu sehen; sieht fast aus wie das Original, nur etwas runder. :)

Wohin mit dem Kreuz?

Wer sich bisher noch nicht so ganz sicher ist, wo er sein Kreuz bei der Bundestagswahl am Monatsende hinsetzen soll, kann den Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung zu Rate ziehen. Ich habe das mal getan und das Ergebnis ist irgendwie wenig überraschend. (Aus irgendeinem Grunde ist die Seite bei mir mit null Grafik gesegnet, deshalb liegt das Ergebnis nur in einigermaßen lesbarem Text vor…)

Wahl-O-Mat

Rette Deine Freiheit

(via Mail von einem Kollegen)

Der Nikolaisaal…

… unendliche Töne. Dies sind die Abenteuer des Filmorchesters Babelsberg…

So begann am gestrigen Abend die große Science-Fiction-Gala im Nikolaisaal Potsdam. Das Filmorchester Babelsberg spielte unter der Leitung von Jörg Iwer bekannte Stücke aus der Welt der Science-Fiction-Filme und -Serien. Das ganze Spektakel dauerte mit Pause gut 2,5 Stunden, wobei mir der zweite Teil weitaus besser gefallen hat. Das könnte daran liegen, daß meine Favoriten auch erst gegen Ende gespielt wurden. Begleitet wurde das Orchester durch Bilder aus den entsprechenden Werken.
Dietmar Wunder – der deutsche Synchronsprecher von Daniel Craig – hat mit einigen Anekdoten durch das Programm geführt und einen besonderen Gast konnte das Publikum auch begrüßen: Wolfgang Völz, der den Charakter Mario de Monti in der Kultserie Raumpatrouille Orion spielte. Ich wußte, ich kannte das Gesicht, als ich es im Foyer gesehen hatte… :)
Apropos… Im Foyer gab es neben Häppchen und Getränken auch einige Exponate zu sehen, darunter das Alien, sowie Darth Vaders Helm und das Modell eines Tyridium Shuttles, wie es in der Rückkehr der Jedi-Ritter auftaucht.

Für mich war es das erste “Klassik-Konzert” meines Lebens und mir hat es absolut gefallen; es war einzig ein wenig laut… ;)